Die Adventszeit und das Weihnachtsfest stehen mit immer lauter werdenden Glocken vor der Tür.

Wie kann eine Familie in Trauer diese Zeit überstehen?

Ich selbst habe nun in den letzten 2,5 Jahren vier Abschiede innerhalb der Familie durchleben müßen.

Gerade vor 6 Wochen haben wir den liebsten Menschen zu Grabe getragen.

Wenn ich an Weihnachten denke weiß ich nicht wie dies in diesem Jahr irgendwie "schön" werden soll?!?

Aber muss es das denn überhaupt?

NICHTS ist so wie es einmal war und nichts wird wieder so wie es einmal war.

Und deshalb darf auch Weihnachten in Trauer einfach ganz anders werden. Es dürfen neue Traditionen gefunden werden, es dürfen neue Orte gefunden werden,

es dürfen Tränen laufen und die Erinnerung darf Trauer hervorrufen.

Alles ist für Menschen in Trauer erlaubt und meiner Meinung,  besonders in dieser kommenden Zeit.

Holen Sie die Verstorbenen mit in ihren Kreis. Vielleicht gibt es das Lieblingsessen und Sie decken den Tisch für die

fehlende Person mit ein. Schneiden Sie einen Zweig aus ihrem Tannenbaum und

bringen diesen geschmückt zum Friedhof. (Ein Ritual der Familie Bonnhöfer).

Seien Sie kreativ, fühlen Sie genau hin was gebraucht wird und brechen Sie

Gewohnheiten die schmerzen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit und ein "anderes" Weihnachtsfest.

Lebewohl